Die fünf gefährlichsten Internet-Sicherheitsmythen

Eric Larkin in PC World berichtet, dass wir Mythen über das Internet loswerden müssen, um online sicher zu bleiben.

Mythos #1:
Unangepasste Teenager zerstören Ihren Computer.

Realität #1:
Vorbei sind die Zeiten, in denen Teenager nach 15 Minuten Ruhm suchten. Schuld daran ist die organisierte Kriminalität. Sie wollen Geld. Online-Schwarzvermarkter platzieren Malware auf Computern, um Geld zu verdienen. Sie übernehmen PCs, um Spam zu versenden, Logins und Kreditkarteninformationen zu stehlen oder Spielkonten zu hacken. Sie verwenden gestohlene Webmail-Konten, um Überweisungen von Kontaktlisten anzufordern und Online-Spiele zu überfallen, um die Gegenstände oder die Spielwährung gegen echtes Geld zu verkaufen. Finanzbetrug durch Cyberkriminelle hat Verbraucher und Unternehmen Milliarden von Dollar gekostet.

Mythos #2:
Alles, was Sie brauchen, ist ein gutes Antivirenprogramm.

Realität #2:
Falsch. Ein gutes Antivirenprogramm wird viel helfen, aber Antivirenunternehmen befinden sich in einem ständigen Kampf mit Cyberkriminellen, die alles unternehmen, um der Antivirensoftware einen Schritt voraus zu sein. Ja, oft kann die Sicherheitssoftware die Angriffe verhindern, aber manchmal gibt es Lücken in der Software und die Kriminellen gewinnen die Oberhand. Sie benötigen mehr Sicherheitssoftware als nur ein gutes Antivirenprogramm, um Sie vor Cyberkriminalität zu schützen.

Mythos #3:
Es geht Ihnen gut, wenn Sie nur aufpassen, wo Sie surfen.

Realität #3:
Diese Denkweise ist veraltet. Vor Jahren konnte man schon beim Anschauen feststellen, ob eine Seite gefährlich ist, und wenn man mit E-Mails vorsichtig umging, konnte man auf Antivirensoftware verzichten. Nicht länger. Jetzt werden persönliche Seiten und die Websites namhafter Unternehmen von Cyberkriminellen gehackt, die Fehler in der Sicherheitssoftware verwenden, um Malware zu installieren. Sie müssen ein Experte sein, um eine gehackte Seite oder eine angegriffene E-Mail zu erkennen. Neben Antivirensoftware benötigen Sie Antispyware, Antirootkit und eine bidirektionale Firewall sowie ein Team von Technikern, um Sie vor Cyberkriminellen zu schützen.

Mythos #4:
„Wenn es nicht kaputt ist, repariere es nicht“ erfordert zu wissen, wann etwas kaputt ist.

Realität #4:
Heutzutage gibt es bösartige versteckte Prozesse, Bedrohungen, Dateien oder Registrierungsschlüssel und Sie benötigen fortschrittliche Anti-Rootkit-Technologie, um sie zu entfernen.

Mythos #5:
Der schlimmste Mythos. Wir sind alle zum Scheitern verurteilt. Bleiben Sie offline.

Realität #5:
Ja, Sie können gehackt werden, aber wenn Sie die Risiken kennen und sich angemessen vorbereiten, können Sie das Angebot des Webs genießen. Wenn Sie diese einfachen Schritte befolgen, können Sie sich vor Cyberkriminellen schützen.

* Installieren Sie Antivirus+Antispyware, Antirootkit und eine bidirektionale Firewall auf Ihrem Computer.

* Stellen Sie sicher, dass Ihr Computer über tägliche Sicherheitsupdates, automatische Upgrades auf neue Software und vollständigen Support für Sicherheitssoftware verfügt.

* Lassen Sie Ihren Computer täglich auf Malware überwachen und bösartige Codes stoppen, bevor sie Ihrem Computer Schaden zufügen können.

* Erhalten Sie Schutz für E-Mails und Anhänge.

* Haben Sie Ihr eigenes Team von Technikern, um Ihren Computer sauber und gut zu halten.

Werden Sie nicht zur Geisel von Cyberkriminellen. Akzeptieren Sie nicht den schlimmsten Mythos, dass das Internet den Gaunern gehört und dass die einzige gute Option darin besteht, das Internet so wenig wie möglich zu nutzen.


Source by Miriam Bobroff

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